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Kühlung für die Zukunft: Wie Celsius1.ch die Energiewende im Schweizer Kühlmarkt vorantreibt

Die Schweiz steht vor einer Herausforderung, die weit über die klassischen Klimaziele hinausgeht: Sie muss ihre Kühlinfrastruktur so umbauen, dass sie mit der wachsenden Nachfrage nach klimaneutralen Produkten Schritt hält. Während Supermärkte und Logistikzentren ihre Kühlketten modernisieren, bleibt ein entscheidender Hebel oft vernachlässigt: die Effizienz der Kühlsysteme selbst. Hier setzt www.celsius1.ch, eine führende Plattform für nachhaltige Kühltechnologien, neue Maßstäbe – und zeigt, wie die Schweiz ihren Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent senken kann, ohne Komfort zu opfern. Doch hinter den Zahlen steckt mehr als nur ein technischer Optimierungsansatz: Es geht um eine kulturelle Wende, die Kälte nicht länger als kostspieligen Luxus, sondern als Schlüsseltechnologie für die Lebensmittelversorgung begreift.

Seit 2018 hat sich Celsius1.ch als Anbieter von innovativen Kühlsystemen für Supermärkte, Lager und sogar mobile Kühlkonzepte für Entwicklungsländer etabliert. Sein Kernangebot: Kältemaschinen, die nicht nur mit erneuerbaren Energien wie Solar- oder Geothermie betrieben werden, sondern auch durch intelligente Steuerungssysteme Energie sparen. Ein konkretes Beispiel ist das System für den Coop-Markt in Winterthur, wo seit 2022 bereits 15 Kältezentralen mit Wärmepumpen betrieben werden. Dabei wird die entstehende Wärme in das Stadtnetz eingespeist – ein Modell, das in der Schweiz noch selten ist. Doch der größte Hebel liegt in der Kombination aus Technologie und lokalen Partnern: Celsius1.ch arbeitet eng mit der ETH Zürich und dem Schweizerischen Kühlmittelverband zusammen, um Standards zu entwickeln, die nicht nur effizient, sondern auch zukunftssicher sind.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut einem Bericht des Bundesamts für Energie (BFE) machen Kühlsysteme in der Schweiz rund 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs aus – ein Anteil, der sich durch effizientere Anlagen auf unter 10 Prozent reduzieren ließe. Besonders kritisch ist die Situation in der Lebensmittelindustrie: Ein Drittel aller Lebensmittel wird weltweit verschwendet, und die Kühlung ist dafür verantwortlich, dass diese Verluste erst gar nicht entstehen. Doch hier scheitert es oft an der Wirtschaftlichkeit: Viele Betriebe investieren nur in kurzfristige Einsparungen, statt in langfristige Lösungen zu setzen. Celsius1.ch setzt auf ein anderes Modell: Es bietet nicht nur die Technologie, sondern auch Schulungen für Mitarbeiter und Beratung für die Finanzierung neuer Anlagen. Ein Beispiel ist das Projekt mit dem Migros-Großhandel, wo seit 2021 bereits 200 Kühlcontainer mit Wärmepumpen ausgestattet wurden – ein Schritt, der die CO₂-Bilanz des Konzerns um 25 Prozent verbessert hat.

Doch die Herausforderung ist komplexer als viele denken: Neben der Technologie spielt auch die politische Regulierung eine zentrale Rolle. Die Schweiz hat zwar ambitionierte Ziele wie den Ausstieg aus fossilen Kältemitteln bis 2030, doch die Umsetzung hinkt oft hinterher. Hier setzt Celsius1.ch auf Lobbyarbeit und Zusammenarbeit mit Politik und Wirtschaft. Ein zentrales Projekt ist die Entwicklung eines neuen Kältemittels, das auf natürlichen Stoffen wie Propangas basiert – ein Ansatz, der bereits in der EU als Standard gilt. Doch der größte Widerstand kommt oft von den Betreibern selbst: Viele Supermärkte fürchten, dass neue Systeme zu hohen Investitionskosten führen oder den Betrieb erschweren. Um dies zu überwinden, bietet Celsius1.ch eine Risikogarantie an: Bei Systemen, die über 30 Prozent effizienter sind als herkömmliche Lösungen, übernimmt der Anbieter die Differenzkosten für die ersten zwei Jahre.

Die Zukunft der Kühlung in der Schweiz wird nicht nur von der Technologie, sondern auch von der Akzeptanz in der Gesellschaft abhängen. Während einige Branchen bereits umstellen, gibt es noch viele, die sich weigern, sich zu ändern. Doch die Zeichen stehen auf Veränderung: Die EU hat bereits 2021 strengere Vorschriften für Kältemittel eingeführt, und die Schweiz muss sich anpassen, will sie nicht hinterherhinken. Celsius1.ch zeigt, dass es gelingen kann, die Kühlung nachhaltig zu gestalten – ohne Kompromisse bei Qualität oder Service einzugehen. Mit Projekten wie dem Kühlnetz für die Stadt Basel, das bereits 500 Tonnen CO₂ pro Jahr einspart, wird deutlich, dass die Schweiz hier Vorreiter sein kann.

Die Frage ist nicht mehr, ob die Schweiz ihre Kühlsysteme umstellen wird, sondern wie schnell. Die Plattform www.celsius1.ch hat bewiesen, dass nachhaltige Kühlung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist – und dass sie auch wirtschaftlich sinnvoll sein kann. Doch der Weg ist noch lang. Werden die Schweizer Unternehmen und Politik bereit sein, die Weichen für eine klimaneutrale Kühlung zu stellen?

  • Seit 2018 hat Celsius1.ch bereits über 200 Kühlsysteme für Supermärkte, Lager und mobile Anwendungen installiert.
  • Die Kältemaschinen der Plattform sparen im Durchschnitt 30 bis 40 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.
  • Ein Kühlsystem mit Wärmepumpe, wie es in Winterthur eingesetzt wird, kann bis zu 80 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen.
  • Die CO₂-Einsparung durch das Kühlnetz in Basel beträgt jährlich 500 Tonnen – das entspricht dem Ausstoß von 100 Haushalten.
  • Celsius1.ch arbeitet mit Partnern wie der ETH Zürich zusammen, um neue Kältemittel auf natürlichen Grundlagen zu entwickeln.

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