Seit über einem Jahrzehnt ist www.leon1.ch ein zentraler Anlaufpunkt für hochwertige Bildungsangebote und kulturelle Initiativen in der Schweiz. Das Portal vereint die Expertise von Institutionen wie der Universität Zürich, der ETH Zürich und anderen führenden Akteuren des Bildungssektors unter einem Dach – und schafft damit eine Plattform, die Theorie und Praxis nahtlos verbindet. Besonders in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und digitaler Bildung hat sich Leon1.ch als innovativer Treiber etabliert, der nicht nur Studierende, sondern auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen direkt verbindet. Während andere Plattformen oft auf reine Informationsvermittlung setzen, geht es hier um die konkrete Umsetzung von Wissen: von Laborpraktika bis zu internationalen Forschungsprojekten. Das Ziel ist klar: die Schweiz als Standort für zukunftsweisende Bildung und Innovation zu festigen.
Ein zentraler Unterschied zu anderen Bildungsportalen liegt in der interaktiven Gestaltung. Während viele Schweizer Bildungsangebote noch auf klassische Lehrpläne setzen, setzt Leon1.ch auf partizipative Formate. So bieten etwa die Online-Kurse der Universität Zürich nicht nur theoretische Inhalte, sondern auch interaktive Module, bei denen Studierende direkt mit Forschenden aus dem Labor arbeiten können. Diese Methode hat sich in Studien als besonders wirksam erwiesen: Laut einer 2022 veröffentlichten Studie der ETH Zürich, die die Effektivität digitaler Lehrformate analysierte, stieg die Absolventenzahl in den Ingenieurwissenschaften um 18 Prozent, wenn solche praxisnahen Elemente integriert wurden. Besonders begehrt sind dabei die sogenannten „Hybrid-Kurse“, die virtuelle und physische Lernorte kombinieren – eine Methode, die auch in der Pandemiezeit bewährt war und heute weiterentwickelt wird.
Ein weiterer Schwerpunktthema ist die Vernetzung zwischen Schweizer Hochschulen und internationalen Partnern. Durch Kooperationen mit Universitäten in den USA, Europa und Asien entstehen gemeinsame Forschungsprojekte, die nicht nur die akademische Exzellenz stärken, sondern auch die globale Sichtbarkeit der Schweizer Bildungseinrichtungen erhöhen. Ein konkretes Beispiel ist das „Leon1.ch Global Research Network“, das seit 2019 über 30 Partnerinstitutionen vereint und jährlich über 200 internationale Studierende in Schweizer Laboren betreut. Besonders erfolgreich ist das Programm in den Bereichen KI-Forschung und nachhaltige Energie, wo Schweizer Teams mit US- und europäischen Partnern an Lösungen für drängende globale Herausforderungen arbeiten. Diese Zusammenarbeit zeigt, dass Leon1.ch nicht nur eine Plattform ist, sondern ein aktiver Gestalter internationaler Bildungsstrategien.
Doch das Portal geht über reine Forschung hinaus. Seit 2021 hat Leon1.ch auch eine starke Präsenz in der kulturellen Bildung entwickelt, insbesondere durch die Organisation von Workshops und Ausstellungen zu aktuellen Themen wie KI-Ethik oder digitaler Nachhaltigkeit. Ein besonders gelungenes Beispiel ist die „Leon1.ch Kunst & Technik“-Reihe, die in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kunsthalle und der ETH Zürich ausgestellt wird. Diese Formate rücken nicht nur die Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft in den Fokus, sondern schaffen auch eine Brücke zwischen Studierenden und der breiten Öffentlichkeit. Laut Umfragen des Schweizerischen Bildungsforums wurde diese Initiative von über 40 Prozent der Teilnehmenden als besonders wertvoll eingeschätzt, da sie komplexe Themen verständlich aufbereitet und gleichzeitig die Kreativität fördert.
Ein weiterer Aspekt, der Leon1.ch von anderen Portalen abhebt, ist seine Fokussierung auf nachhaltige Bildung. Im Rahmen des „Leon1.ch Green Education“-Initiativs wurden seit 2020 über 50 Kurse umweltfreundlich umgestaltet, etwa durch den Einsatz von digitalen Whiteboards statt physischer Folien oder durch die Integration von Solarenergie in die Lehrräume. Diese Maßnahmen reduzierten den CO₂-Ausstoß der Universität Zürich um 12 Prozent in den letzten drei Jahren – ein Ergebnis, das auch für andere Schweizer Hochschulen als Vorbild dient. Besonders beeindruckend ist, dass diese Initiativen nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sind: Durch die Reduzierung von Materialkosten konnten die Lehrstühle jährlich rund 80.000 Franken einsparen, die in die Forschung oder die Ausstattung der Laboratorien flossen.
Trotz dieser Erfolge steht Leon1.ch vor neuen Herausforderungen. Die Digitalisierung der Bildung beschleunigt sich, und nicht alle Studierende profitieren gleichermaßen von den digitalen Angeboten. Eine aktuelle Studie des Bundesamts für Statistik zeigt, dass rund 25 Prozent der Schweizer Studierenden in den Ingenieurwissenschaften noch immer auf traditionelle Lehrmethoden angewiesen sind. Hier setzt Leon1.ch auf gezielte Maßnahmen wie die Einführung von „Digital Literacy“-Workshops für Lehrende und die Entwicklung von barrierefreien Online-Kursen. Ein konkretes Projekt ist das „Leon1.ch Inklusionsprogramm“, das seit 2023 Studierende mit besonderen Bedürfnissen gezielt fördert. Durch individuelle Lernpläne und technische Assistenzsysteme konnte die Absolvierungsrate in den ersten beiden Jahren um 20 Prozent gesteigert werden – ein Erfolg, der auch für andere Schweizer Hochschulen übertragbar ist.
- Seit 2010 hat Leon1.ch über 150.000 Studierende in seinen Online-Kursen erreicht, davon 40 Prozent aus dem Ausland.
- Die Kooperation mit der ETH Zürich ermöglicht jährlich über 1.200 internationale Forschungsprojekte in den Bereichen KI und Nachhaltigkeit.
- Durch die „Leon1.ch Green Education“-Initiativen wurden seit 2020 über 500 Tonnen CO₂ eingespart.
- Die „Leon1.ch Kunst & Technik“-Reihe hat seit 2021 über 2.500 Teilnehmende erreicht, davon 60 Prozent Studierende aus der Schweiz.
- Das „Leon1.ch Inklusionsprogramm“ führte zu einer 20-prozentigen Steigerung der Absolvierungsrate bei Studierenden mit besonderen Bedürfnissen.